Freie Plätze: Auf Anfrage

Mein Pädagogisches Konzept

Rahmenbedingungen

Die Kindertagespflege „Bunte Schmetterlinge“ liegt im Stadtteil Flingern - Süd von Düsseldorf und bietet eine Betreuung für Kinder im Alter von 0-3 Jahren an. Flingern - Süd ist ein trendiger Stadtteil, das für viele Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Cafes bekannt ist. In der Nähe befinden sich Spielplätze, Tierparks und vieles mehr für Kinder. Der Hauptbahnhof ist in unmittelbarer Nähe.

Ich biete die Kinderbetreuung in angemieteten Räumlichkeiten in der Mettmannerstr. 7, 40233 Düsseldorf an. Die Wohnung befindet sich im Erdgeschoss mit einem Garten und hat eine Größe von 50 qm². Die Wohnung besteht aus einer Küche, einem Spielzimmer mit verschiedenen Spielecken/Bewegungsmöglichkeiten, einem Schlafzimmer (auch als Rückzugsmöglichkeit geeignet), wo jedes Kind sein eigenes Bett hat und einem Badezimmer, wo jedes Kind sein eigenes Körbchen für Wechselwäsche hat. Im Flur steht eine Garderobe für die Kinder, wo ihre persönlichen Sachen aufgehängt werden. Neben den Räumlichkeiten haben die Kinder die Möglichkeit, draußen im abgesicherten Garten oder auf dem Spielplatz zu spielen. Der Spielplatz befindet sich in der Nähe, der schnell zu Fuß zu erreichen ist. Die Wohnung ist eine rauchfreie Zone und auch in der Abwesenheit der Kinder wird in der Wohnung nicht geraucht.

Meine Betreuungszeiten sind von: Mo- Do: 07.30-16.00 Uhr und Fr.: 07.30-15.00 Uhr

Ich schließe die Kindertagespflege an 30 Werktagen pro Kalenderjahr, die zu Beginn des Jahres bekannt gegeben werden.

 

Ziele der pädagogischen Arbeit

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und auf Förderung seiner Persönlichkeit. Das Kind wird gemäß Artikel 12 UN-Kinderrechtskonvention seinem Alter und Entwicklungsstand entsprechend an Entscheidungen beteiligt (Partizipation).

Quellenangabe: Kinderrechte: UN-Kinderrechtskonvention, www.unicef.de

 

In der Betreuung, Bildung und Erziehung des Kindes fördere ich ihre soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung (§ 22 SGB VIII Kinderbildungsgesetz). Jedes Kind ist individuell und hat sein eigenes Entwicklungstempo. Ich lege Wert auf Selbständigkeit, die Kinder erkennen ihre Interessen selber und probieren Ihre Ideen aus.

Ich baue auf Regeln, die nachvollziehbar und wiederkehrend sind, das schafft einen harmonischen Tagesablauf und Sicherheit. Jedes einzelne Kind wird mit Achtung und Respekt behandelt. Gefühle wie Wut und Trauer dürfen empfunden und gezeigt werden. Ich nehme es wahr und akzeptiere es und wir suchen gemeinsam nach Lösungen. Ich möchte in der Betreuung, Bildung und Erziehung dazu beitragen, dass alle Kinder untereinander ihre Fähigkeiten und Lebenssituationen anerkennen. Dazu gehören:

 

▪ Respekt- und liebevoller, gewaltfreier Umgang miteinander

▪ Toleranz für Unterschiede

▪ Gegenseitige Unterstützung

▪ Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen der anderen Kinder akzeptieren

 



Formen pädagogischer Arbeit

Ich erziehe die Kinder nach der Montessori und Pikler Pädagogik „Hilf mir, es selbst zu tun“. Das Kind hat ein inneres Bedürfnis zur Weiterentwicklung. Die Pädagogik geht vom Kind aus, denn sie sind die „Baumeister seiner selbst“. Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit und deshalb sein eigenes Entwicklungs- und Lerntempo. Die Kinder bestimmen selbst, womit sie sich beschäftigen möchten. Die Kinder erkennen ihre eigenen Interessen selber und probieren Ihre Ideen aus, so lernen sie ihre eigene Stärken und Schwächen. Ich biete den Kindern dafür die altersgemäße Umgebung an, damit sie sich in ihrer Bewegungsentwicklung frei entfalten können. Ich als Tagesmutter beobachte den Lernprozess und unterstütze die Kinder, wenn sie es möchten. Durch das „Freispiel“ lernen die Kinder sehr viel und dafür gebe ich Ihnen Zeit und Raum. Für ihre Entwicklung brauchen die Kinder auch viele Eindrücke der Natur. Daher gehe ich mit den Kindern viel auf den Spielplatz oder gehe mit ihnen spazieren.

Ich fördere die Kinder altersgerecht und individuell. Für die Entwicklung ist die Grob- und Feinmotorik auch sehr wichtig. Zur Grobmotorik gehören zum Beispiel, das fahren auf einem Dreirad oder das Balancieren. Zur Feinmotorik gehören das sortieren von kleinen Dingen, das auffädeln von Perlen oder Fingerspiele. Ich höre auch sehr viel Musik mit den Kindern, das fördert die Motorik der Kinder.

Ihr Kind darf seine Kreativität bei mir frei entfalten lassen, neue Materialien kennen lernen und sich kreativ ausleben. Dafür biete ich Montessori Material und Holzspielzeug an. Bei mir dürfen die Kinder malen, kneten, kleben, schneiden und vieles mehr.

Für die Sprachentwicklung des Kindes schaue ich mir mit den Kindern gemeinsam Bilderbücher an. Aber auch im Alltag rede ich sehr viel mit den Kindern. Die Kinder entwickeln ein Sprachgefühl und haben Freude daran neue Worte zu entdecken und zu nutzen.

Wir feiern gemeinsam Geburtstage, Ostern und Weihnachten. Wenn ein Kind in den Kindergarten geht, wird gemeinsam ein Abschiedsfest gefeiert.

Ernährung, Hygiene und Gesundheit

Kinder haben das Recht auf eine gesunde Ernährung. Daher ist es mir wichtig, dass ich auf ausgewogene und zuckerfreie Ernährung achte. Ihrem Kind wird Gemüse, Obst, Kohlenhydrate, Fleisch und Fisch angeboten. Zum Frühstück gibt es Brot, Käse, Wurst, Marmelade, Joghurt und Müsli. Die Mahlzeiten werden von mir täglich frisch zubereitet. Als Zwischenmahlzeit biete ich gesundes Obst und Rohkost an. Natürlich gehe ich auch auf die Wünsche der Kinder ein. Als Getränk gibt es bei mir Wasser und ungesüßten Tee. Beim Zubereiten der Mahlzeiten binde ich die Kinder mit ein. Die Mahlzeiten werden bei mir gemeinsam am Tisch eingenommen. Grundsätzlich gibt es bei mir kein Schweinefleisch. Einzelheiten zu Allergien oder besondere Wünsche der Eltern werden im Einzelgespräch besprochen und schriftlich im Betreuungsvertrag festgehalten.

Ich bringe den Kindern bei, wie wichtig es ist, sich die Zähne zu putzen, die Hände nach dem Toilettengang zu waschen und auch die Hände und das Gesicht zu säubern, wenn wir draußen waren. Dabei bin ich Vorbild, denn so lernen es die Kinder leichter, wie wichtig es ist, sich sauber und wohl zu fühlen. Jedes Kind hat im Badezimmer seine eigene Zahnbürste und einen eigenen Haken für das Handtuch.

Ich stelle in der Kindertagespflege Zahnbürsten, Zahnpasta, Pflegetücher und Wundsalbe zur Verfügung. Sie als Eltern bringen bitte Windeln, Ersatzkleidung, Hausschuhe, Regenjacke, Gummistiefel, Sonnencreme/Sonnenschutz mit.

 

Eingewöhnung

Jedes Kind ist ein Individuum und jedes Kind kann sich mal schneller und mal langsamer von Ihnen trennen. Deshalb ist eine Eingewöhnungszeit von etwa 14 Tagen (plus/minus 5 Tage) einzuplanen. In den ersten 3 Tagen kommt ein Elternteil mit dem Kind in die Kindertagespflege und bleibt ca. 1 Stunde zusammen mit dem Kind in der Kindertagespflege. Am 4. Tag verlässt der begleitende Elternteil für eine kurze Zeit die Räumlichkeiten. Die Zeiträume, in denen der Elternteil fehlt, werden besprochen und schrittweise verlängert. Das wichtige dabei, Sie verabschieden sich bei Ihrem Kind. Ihr Kind soll ein Gefühl dafür bekommen, dass es seine Richtigkeit hat und dass es wieder abgeholt wird, damit es sich sicher fühlt. Sie als Eltern sollten bei Abwesenheit immer telefonisch erreichbar sein.

Wenn ihr Kind zuhause einen Schnuller, eine Kuscheldecke oder ein Schmusetier hat, ist das für die Eingewöhnung auch sehr wichtig, denn das gibt ihrem Kind ein vertrautes Gefühl und erinnert an Zuhause. Rituale können die Eingewöhnung erleichtern, denn so können sie sich an dem Tagesablauf orientieren. Zu Ritualen gehören für mich:

 

- Freundliche Begrüßung

- Gemeinsames Frühstück

- Gemeinsames Spielen

- Feste Essens- und Schlafzeiten

Wenn ihr Kind mit mir ins Spiel findet, sich von mir trösten lässt und sich wohl und geborgen fühlt, ist die Eingewöhnungszeit abgeschlossen.


Tagesablauf

07.30 Uhr - 09.00 Uhr                        Bringphase/Gemeinsames Frühstück

09.00 Uhr - 09.30 Uhr                        Morgenkreis

09.30 Uhr - 12.00 Uhr                        Freispiel/Förderung/Basteln/Bewegung (Spielplatz)

12.00 Uhr - 12.30 Uhr                        Mittagessen/Zähneputzen                                           

12.30 Uhr - 14.00 Uhr                        Mittagsschlaf

14.00 Uhr - 14.30 Uhr                        Obstrunde

14.30 Uhr - 16.00 Uhr                        Freispiel/Förderung/Basteln/Abholphase

 

Ich lege Wert auf einen strukturierten Tagesablauf, weil die Struktur den Kindern Sicherheit und Halt gibt. Die individuellen Bedürfnisse der Kinder werden dabei berücksichtigt.

Erziehungspartnerschaft

                 „Das Ziel der Erziehungspartnerschaft ist das Wohl des Kindes“

 

In der Zusammenarbeit mit den Eltern, ist mir wichtig, dass wir uns mit Achtung, Respekt und Wertschätzung begegnen. Ich orientiere mich in meiner Arbeit an den Bedürfnissen der Kinder und Eltern. In einem gemeinsamen Gespräch, besprechen wir die Bildungs-, Entwicklungs- und Erziehungsthemen. Es ist mir wichtig, das unser Erziehungsstil- und Ziel, mit dem Blick auf das Kind, übereinstimmen. Ich habe immer ein offenes Ohr für Wünsche, Fragen, Sorgen oder Informationen. Kurze Infos werden in Tür und Angelgesprächen gegeben. Bei mir im Flur hängt eine Infowand für Neuigkeiten, Informationen und Organisatorisches.

Erziehungspartnerschaft – was ist das eigentlich?

Erziehungspartnerschaft begreift die Zusammenarbeit von Eltern und Tagespflegepersonen. Bei der Erziehungspartnerschaft handelt es sich nicht um einen einseitigen Informationsfluss, ausgehend von der Tagespflegeperson hin zu den Eltern. Es ist vielmehr ein partnerschaftlicher Lernprozess: Eltern und Tagespflegepersonen diskutieren über Erziehungsstile- und Ziele. Beide Seiten bringen ihre spezifischen Kompetenzen für das Kindeswohl in die Erziehungspartnerschaft ein. Diese Form der Zusammenarbeit vollzieht sich auf der Grundlage von Partizipation sowie eines gleichberechtigten Miteinanders und Dialogs ohne Über- und Unterordnung. Die Bedürfnisse, das Wissen und die Sichtweisen der Eltern existieren gleichberechtigt neben denen der Tagespflegeperson.

Textor, Mienert, M. 2014: Von der Elternarbeit zur Erziehungspartnerschaft, frühkindliche Bildung 100 07 06



Entwicklungs- und Bildungsdokumentation

Die stetige Dokumentation der Entwicklung des Kindes ist für die spezifische Förderung wichtig. Durch die genaue Beobachtung verschaffe ich mir einen Überblick über die individuellen Lernfortschritte und kann diese mit Ihnen reflektieren. In regelmäßigen und systematischen Abständen werden Beobachtungsergebnisse dokumentiert und Entwicklungen jedes einzelnen Kindes festgehalten. Dies nutze ich als Grundlage für Elterngespräche, um gemeinsam mit Ihnen über Fortschritte, besondere Stärken Ihres Kindes zu reden. Für jedes Kind wird ein Ordner angelegt, indem die Beobachtungen des Kindes schriftlich dokumentiert werden. Zusätzlich werden die kleinen Kunstwerke der Kinder gesammelt und die Entwicklung mit Fotos dokumentiert. Gespräche über die Entwicklung Ihres Kindes werden alle 6 Monate in terminierten Elterngesprächen persönlich besprochen.